Game Over

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Was nun?

So langsam verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität…

Half Life in 60 seconds

Nähe

Dein Mantel gibt Dir Schutz,
Dein Schal umhüllt Deine Schultern.
Ich wünschte mein Körper könnte Dein Mantel sein,
Ich wünschte meine Arme könnten Dein Schal sein.

Die Sonne berührt Dein Gesicht und lässt Dich Deine Augen schließen,
Der Wind streicht durch Dein Haar.
Ich wünschte meine Lippen wären die Sonne,
Ich wünschte meine Hand wäre der Wind.

Ich wünschte meine Nähe könnte für Dich so selbstverständlich sein, wie die Sonne auf Deiner Haut und der Wind in Deinen Haaren.

musik

Der Kuss 2

Ich atme Dich ein, Dein Duft ströhmt in meine Lungen,
Ich schließe Dich in meine Arme, ich schmecke Dich,
Ich nehme Dich in mich auf.
In meinen Armen gehörst Du mir, für einen Moment,
Ich kann mit Dir machen, was ich will,
Für einen endlosen Moment bist Du mein.

amen to that

“MTV used to play music videos? That’s weird.”

Der Kuss

Wir haben viel gelacht an diesem Abend. Sie ist wunderschön. Sie lässt sich von mir an jeden Ort der Party bringen. Sie lässt mich ihre Getränke trinken. Ich versuche die Gefühle in mir abzutöten. Ich versuche die Wut über die Lüge zum Mittelpunkt meiner Gefühle werden zu lassen. Ich versuche mich nicht in ihren Bann ziehen zu lassen. Es gelingt mir nicht. Ich schaue sie an, als ob es keine andere Frau auf der Welt gibt. In diesem Moment gibt es keine andere Frau für mich auf der Welt. In diesem Moment soll es keine andere Frau für mich geben.

Sie bemerkt meinen Blick und sagt ich soll aufhören sie so anzuschauen. Ich kann es nicht. Ich will es nicht. Dann sagt sie mir was ich schon lange weiß. Sie ist fair. Sie macht sich sorgen. “Ich möchte keinen Freund, ich habe Angst, dass Du Dir Hoffnungen machst.” “Ich mache mir keine Hoffnungen.” Eigentlich ist es ja kein Problem. Aber in diesem Moment lüge ich.

Wir küssen uns. Der Kuss ist die totale Erlösung für mich. Ich umarme sie, spühre ihren weichen Körper. Endlich loslassen, Nähe spühren, Geborgenheit. Einfach so sein, wie man ist, und so genommen werden wie man ist. Der Druck ist weg. Für ein paar Sekunden muss ich mich nicht anstrengen, damit es mir nicht scheiße geht. Es ist einfach total entspannt. Genau das, wonach ich suche. Wir küssen uns vorsichtig und zurückhaltend. Wir küssen uns harmonisch. Ein Kuss wie ich ihn mir wünsche. Nicht aufdringlich oder leidenschaftlich. Aber zärtlich und warm. Der Kuss ist wonach ich mich gesehnt habe. Aber es ist nicht von dauer. Ich habe gespürt wonach ich suche, aber dann ist es wieder weg und ich weiß nicht, wann ich es das nächste mal wiederbekomme. Die Erkenntnis zündet mich an. Ich brenne lichterloh. Plötzlich bin ich sehr sehr traurig. Ich falle in ein Becken mit eiskaltem Wasser. Aber das Wasser löscht mich nicht. Ich stehe weiterhin in Flammen.

Sie ist weg und alles ist wie vorher. Ich bin allein. Ich habe nichts verloren, im Gegenteil. Ich habe etwas schönes und intimes erlebt. Aber trotzdem habe ich danach das Gefühl, als hätte ich nichts mehr.

Tage später begreife ich, dass die Flucht vor mir selbst vorbei sein muss. Das Leben ist schwer, Flucht ist einfach. Zeit sich wieder dem Leben zu stellen.

The Art of Luftgitarring…

Und hier mit richtiger Gitarre:

Mann gegen Mann

Die halbe Welt schimpft mich Verräter,
Ich bin der Alptraum aller Väter.